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Anonyme Kritik an Viktor Philippi und an der Theomedizin berechtigt?

 
 
Was wirklich zählt, sind die Fakten (von Susanne Richter)

Seit 2007 organisiere ich den Internationalen Kongress für Theomedizin. In dieser Arbeit steckt viel Herzblut. Jedes Jahr werden aus einer Vielzahl von möglichen Referenten diejenigen herausgesucht, denen das Wohl der Menschen wirklich wichtig ist, die daran interessiert sind, Menschen dabei zu unterstützen, ganzheitlich gesünder zu werden. Hier treffen sich Mediziner, die auf Grund eigener Erfahrungen schulmedizinische Anwendungen mit alternativen Möglichkeiten ergänzen.
 
Allen ist dabei klar, dass die Schulmedizin unbestritten phänomenale Erfolge vorweisen kann, besonders im Bereich der Diagnostik und der OPTechniken. Bisher habe ich niemanden von den Referenten sagen hören, dass die Schulmedizin überflüssig ist, wohl aber, dass es an der Öffnung für alternative Methoden mangelt. So gibt es auch in der Schulmedizin Bereiche, in denen man hilflos ist. Hier heißt es dann für den Betroffenen „austherapiert“.
 
Anstatt dem Ganzen zuzusehen – wie viele es machen – und auf ein Wunder zu hoffen, ist es gerade diesen Medizinern, die als Referenten kommen, hoch anzurechnen, dass sie mit ihrer Arbeit versuchen, neue Impulse zu setzen. Keiner von ihnen macht das, weil er sich in den Mittelpunkt rücken möchte, sondern weil ihnen die Erfahrung gezeigt hat, dass die ganzheitliche Betrachtung des Menschen ein wesentlicher Punkt ist, um gesund zu werden. Umso bedenklicher finde ich es, dass sich anonyme (!) Kritiker im Internet finden, die die Bemühungen dieser Ärzte und auch die von Viktor Philippi in ein völlig falsches Licht rücken. 1

Es ist sehr einfach, Leuten, die den Mut haben, neue Denkweisen zu vertreten und Gesicht zeigen, auf solch eine hinterhältige Art und Weise in Verruf zu bringen. Moderne Inquisition verbunden mit Medienterror wäre vielleicht ein passender Begriff für diese Vorgehensweise. 2

Der Vorwurf der Pseudowissenschaftlichkeit ist dabei nur ein Punkt von vielen. Jede neue Methode (z.B. das Impfen), die irgendwann entdeckt wurde, ist zunächst immer unwissenschaftlich. Zuerst kommt die Idee, dann gibt es Menschen, die es ausprobieren und an Hand ihrer Befindlichkeiten entscheiden: Das hat mir geholfen. Nur das zählt doch, oder? Was nutzen mir Studien, die beweisen, dass diese oder jene Methode gut ist, wenn ich sie nicht als hilfreich empfinde? Nichts! Wenn ich jedoch etwas anwende, von dem ich spürbar das Gefühl habe, dass es mir hilft, innere Stabilität und Besserung zu bekommen, dann ist das ein sehr gutes Zeichen. Sollte ich damit wirklich sofort wieder aufhören, weil der wissenschaftliche Beweis fehlt?
 
Zur Zeit versuchen diese anonymen Kritiker, den Kongressinitiator Viktor Philippi als Betrüger hinzustellen. Dazu nutzen sie die altbewährte Methode der Manipulation, indem sie Fakten auflisten und gleichzeitig auf eine bestimmte Art und Weise interpretieren, die nur den Schluss zulassen, dass es sich bei der betreffenden Person um jemanden handelt, der viel versucht hat, nichts zu Ende gebracht hat und jetzt auf einem ganz anderen Gebiet sein Glück sucht. 3 Und obwohl die Auslegung der biographischen Daten Viktor Philippis eine verleumderische Absicht erkennen lassen, gibt es leider einige Menschen, die sich von dieser Art der Darstellung kritiklos beeinflussen lassen. Was dazu führen kann, dass sie sich selbst nicht die Chance geben, eine Methode auszuprobieren, die ihnen ggf. helfen kann, gesünder zu werden. Wenn das in der Absicht dieser „Kritiker“ lag, dann werden sie das wohl bei Einigen erreichen.
 
Viktor Philippi hat nie ein Geheimnis daraus gemacht, dass er kein Mediziner ist und dass er ein marodes Schloss gekauft hat, um seinen Klienten und allen Seminarteilnehmern ein angenehmes Umfeld zu schaffen. Er hat sich in keiner seiner Broschüren mit falschen Titeln geschmückt. Tatsache ist aber, dass seine Internetseite manipuliert wurde und ein falscher Titel eingesetzt wurde. Anschließend kam es zu einer anonymen Strafanzeige. Das ist die Realität: Internethacker, anonyme Strafanzeigen und jetzt noch Internetseiten, die anonymen Rufmord betreiben. Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit steckt ein und dieselbe Person dahinter, die sehr persönliche Gründe haben muss, um jemanden so zu diffamieren. Dabei geht es nicht nur um die Person von Viktor Philippi, sondern auch um über 900 Biosens, die seine Methoden anwenden und deren Arbeit damit ebenso herabgewürdigt wird.

Wenn Viktor Philippi wirklich ein Betrüger wäre, würde kein einziger Referent zum Kongress kommen, weil die Gefahr bestände, dass der eigene gute Ruf ruiniert wird. Kein Arzt würde dieses Risiko eingehen. Auch die Besucher des Theomedizin Kongresses, von denen viele regelmäßig kommen – und den Kongress weiterempfehlen – würden zu Hause bleiben. Sie alle nehmen gern am Theomedizin Kongress teil, weil sie erlebt haben, dass der Kongress und die Menschen, die sich dabei einsetzen, helfen möchten, dass möglichst viele Menschen gesünder werden. Von Jahr zu Jahr wächst die Nachfrage. Auch das spricht für sich. So erklärt sich auch die Tatsache, warum die Kongresskarten nur im Vorverkauf angeboten werden. Die Nachfrage ist größer als das Platzangebot.
 
Ich kenne Viktor Philippi seit über 7 Jahren. In dieser Zeit habe ich seine Disziplin schätzen gelernt. Zielstrebig setzt er seine Visionen um. Trotz seiner offensichtlichen Erfolge ist er bescheiden geblieben und er vereint in sich zwei Eigenschaften, die man heutzutage kaum noch findet: Er behandelt jeden respektvoll und er steht zu seinem Wort. Diesen Kongress mitorganisieren zu können, ist keine Arbeit im eigentlichen Sinne, sondern eine Herzensangelegenheit. Ich kann mich nicht erinnern, jemals so viele strahlende Gesichter und glückliche Menschen gesehen zu haben, wie während der Kongresse.

Susanne Richter
Organisatorin des Internationalen Kongresses für Theomedizin
Vizepräsidentin des EBB e.V.



Literaturverweise (zusammengestellt durch die Redaktion)

1) Siehe Psiram.de Artikel: Psiram.com / Esowatch.com auf WOT (Web of Trust): Eine neue Form von Negative Campaigning?
2) Der Soziologe Prof. Marcello Truzzi (Soziologe, Eastern Michigan University, Ypsilanti) schrieb in seinem Aufsatz " Über einige unfaire Umgangsweisen gegenüber paranormalen Behauptungen": "Dies kann so weit gehen, dass einige organisierte Kritiker von Anomalien sogar als Träger einer „Neuen Inquisition“ charakterisiert wurden, die die Häretiker, also Ketzer, gegen die wissenschaftliche Orthodoxie vernichten wollen."
3) Siehe Psiram.de Artikel: Viktor Philippi/Theomedizin.org: Hintergründe zur Kritik
 


Weiterführende Seiten im Web:

www.theomedizin.de
www.theomedizin-kongress.de
www.probandenstudie.de
www.biomez.de
www.viktorphilippi.de



Bildquellen:

Portrait Susanne Richter: alle Rechte bei S. Richter
Viktor Philippi mit Mikro: copyright by Viktor Philippi
Dr. M. Lautwein u. Susanne Richter während des Theomedizinkongresses: www.theomedizin.de
 
 

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